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Aufgrund der zahlreichen Meldungen und reichlichen Eschenblüte 2015 konnte eine überdurchschnittliche Beerntung von weiblichen Eschen durchgeführt werden.

Für eine vollständige Erfassung potentiell „resistenter“ Eschen und der lokalen genetischen Vielfalt, bitten wir erneut um die breite Unterstützung von WaldbesitzerInnen, FörsterInnen, forstlicher BeraterInnen und Behörden.

Wir SUCHEN weitere, vorzugsweise weibliche Eschen, die innerhalb von stark geschädigten Beständen, keine oder nur geringe Schäden aufweisen und damit als feldresistent gelten könnten.

 

Leider nicht für das Projekt "Esche in Not" geeignet sind Einzelbäume im urbanen Grün, Gärten und Parkanlagen sowie Bäume mit einem Durchmesser größer als 30 cm!

 

Im besten Fall senden Sie uns Fotos der feldresistenten Eschen, sowie Karten und/oder Koordinaten der Bäume und Informationen zum jeweiligen Waldbesitzer bis zum 24.07.2017.

Die Beerntungsaktion 2017 ist bereits in vollem Gange.

 

Wie können gesunde Eschen identifiziert werden?


 

Bestandesauswahl

 

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  • Waldbestände – Suche nach gering erkrankten Eschen ausschließlich in Waldbeständen, nicht im urbanen Grün und in der Kulturlandschaft, keine Einzelbäume

  • Krankheitsintensität – gesucht werden stark vom Eschentriebsterben betroffene Bestände, Wälder mit geringen Befallssymptomen sind ungeeignet

 

Einzelbaumauswahl

 

  • Guter allgemeiner Gesundheitszustand, keine Befallssymptome des Eschentriebsterbens - nur gesunde Eschen auswählen!

  • Keine oder vernachlässigbar ausgedehnte Nekrosen (häufig zungenförmig) am Stammfuß und Wurzelhals

  • Eschen bis maximal 30 cm BHD (ideal sind 20–25 cm), bei älteren Bäumen ist die Beurteilung des Gesundheitszustands schwieriger, und je jünger eine gering oder gar nicht erkrankte Esche ist, desto größer ist die Chance, dass sie hoch resistent ist

  • Nur samentragende und reichlich fruktifizierende Bäume auswählen
  • Arttypischer Kronenaufbau
  • Keine oder sehr geringe Kronenschädigung, keine oder nur wenige Wasserreiser und Ersatztriebe

  • Kein vorzeitiger Blattverlust sondern dichte gleichmäßige Belaubung bis zum Spätsommer/Frühherbst

 

Link zum Merkblatt


Fotos: Kirisits